Jobsuche Elektrotechniker

Hallo,

welche Plattformen und Wege nutzt ihr für die Jobsuche als Elektrotechniker?

Schaut ihr ab und zu nach, auch wenn ihr einen festen Job habt, um evtl. eine bessere Arrbeit zu finden?

Nutzt ihr nur das Internet oder welche Wege gibt es offline?

Vielen Dank!

  • Update: Also ich habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit Xing gemacht, dort bekomme ich regelmäßig Job-Angebote und kann auch passende Suchen einleiten. Da gibt es wirklich Fachspezifische Angebote.
  • Hi, auf LinkedIn finde ich sehr passende Job-Angebote. Tatsächlich gibt es eine spezielle App von LinkedIn, LinkedIn Job Search, die man über neue Angebote und Suchergebnisse direkt am Handy benachrichtigt. Auf Glassdoor habe ich auch gute Erfahrungen, also immer online ;)
  • Als Antwort auf Moustafa Adly:

    Vielen Dank dafür!
  • Geht Ihr eigentlich auf Jobmessen wie diese hier?
    http://www.hamburg.de/tickets/e/7849738/job-und-weiterbildungsmesse-hamburg-2017

    Oder bringts das eher nicht?

  • Als Antwort auf Horst:

    Einpaar Kollegen haben es probiert, hat aber nix gebracht.
  • Als Antwort auf Moustafa Adly:

    Ich war nach dem Studium auf diversen Job-Messen für Absolventen, da gab es ordentlich Nachfrage und das hat viel gebracht!
  • Als Antwort auf Tom Filbrandt:

    Jobmessen sind ein guter Start für Berufseinsteiger. Was mir damals meinen ersten Job eingebracht hat, war aber eine Elektrotechnik-Fachmesse. Dort findet man ja nicht nur Hersteller, sondern auch Dienstleister - oder wie man heute sagt: Solution Provider. Gerade bei kleineren Firmen stehen die Chancen gut, dass der Eigentümer persönlich vor Ort ist und wer sich etwas geschickt anstellt, bekommt vielleicht auf diesem Weg den berühmten Fuß in die Tür.

    Ansonsten: Internet. Dazu braucht es nichtmal die einzelnen Job-Plattformen. Da die Anzeigen täglich mehrmals ändern, schaut Google dort alle paar Tage vorbei und nimmt die Jobs in seine Liste auf. Und da kann nach exakten Kriterien und der Örtlichkeit gesucht werden.

    Leider ist es meist so, dass der motivierende Anzeigentext nur schlecht mit dem beruflichen Alltag mithalten kann. Und wer tatsächlich alle Anforderungen für die Stelle erfüllen kann, wird sich schnell mit den zugewiesenen Tätigkeiten langweilen. Liegt wohl an den grundsätzlich verschiedenen Meinungen und Wertigkeiten von HR und den Fachabteilungen über deren eigenen Status sowie dem des Bewerbers ;)

    Wer eher nach einer interessanten Herausforderung sucht, anstatt sich mit einem sicheren Vollzeitposten zu begnügen, der kann sich auch in der lokalen Start-up-Szene umschauen. Als perfekter Ausgangpunkt bieten sich hier einschlägige Events und Online-Plattformen an.

  • Als Antwort auf Markus Mattern:

    Markus Mattern
    Leider ist es meist so, dass der motivierende Anzeigentext nur schlecht mit dem beruflichen Alltag mithalten kann. Und wer tatsächlich alle Anforderungen für die Stelle erfüllen kann, wird sich schnell mit den zugewiesenen Tätigkeiten langweilen. 

    Sehr treffend formuliert :) Allerdings können die meisten Bewerber ohnehin vielleicht gerade mal die Hälfte der (sehr hohen) Anforderungen erfüllen – was wiederum von den einschlägigen Stellen als Bestätigung für den angeblichen Fachkräftemangel in Deutschland angeführt wird (aber das ist eine andere Geschichte).

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Tätigkeiten und das Anforderungsprofil in Stellenanzeigen oft bewusst sehr "umfangreich" beschrieben werden, damit durch ein (bezahltes) Inserat unterschiedliche Qualifikationen angesprochen werden können und so zumindest ein Teil der betrieblichen Lücke geschlossen werden kann.

    Ich habe meine Jobs übrigens immer ganz "klassisch" über Jobanzeigen in Printmedien oder Online-Jobportalen gefunden. Man sagt zwar, dort landen nur etwa 20 % aller offenen Stellen, aber das sind auch schon eine ganze Menge. Klar macht es einen Unterschied, ob man bereits mehrere Jahre Berufserfahrung hat oder nach der Schule frisch in die Arbeitswelt einsteigen möchte. Letzteres war schon vor 20 oder 30 Jahren schwer. Ohne nachgewiesene Praxis ist es für den Arbeitgeber eben schwer, die wahren Fähigkeiten und Interessen des Bewerbers zu beurteilen.

  • Als Antwort auf Licht.Punkt:

    Hey,

    ja auf jeden fall alle möglichen Jobportale abklappern. Oft merkt man an der Anzeige, ob man auch einfach erst einmal Anrufen kann. So kommt man möglicherweise schneller zum Bewerbungsgespräch bzw. Probetag. Zum Thema Jobmessen. Auf einer Jobmesse habe ich mal eine interessante Maschine gesehen. Ich weiß noch, es war eine Laserschneidmaschine von https://www.gkteso.de/de/produkte/laserschneidmaschine/. Das hat mich sehr interessiert, also habe ich mich in diesem Bereich bewerben und Viola, jetzt arbeite ich bereits zwei Jahre an solchen Anlagen. Auch, wenn man anfangs noch nicht alles Wissen mitbringt, sind doch einige Betriebe gewillt, einem das beizubringen, was man braucht, um den Job zu erledigen. Das war zumindest meine Erfahrung, also keine Angst, wenn man für den Job noch nicht "perfekt" ist.

  • Als Antwort auf Marcosi:

    Marcosi
    Das war zumindest meine Erfahrung, also keine Angst, wenn man für den Job noch nicht "perfekt" ist.

    Genau, ganz meine Meinung. Technik ist so extrem umfangreich, dass man sich in einem kleinen Bereich spezialisieren muss. Ich habe noch keinen Elektriker getroffen, der alles kann und weiß. Vor allem für die neuen Systeme und intelligenten Geräte braucht es eine intensive Einschulung. Keine Firma kann erwarten, dass gerade zu dem Zeitpunkt der Aufgabe des Job-Inserats die Person einen Job sucht, die schon Erfahrung mit einer ganz speziellen Maschine oder einem sehr spezifischen System hat. Doch mit einer soliden Allround-Ausbildung fällt es leichter, etwas Neues zu lernen. "Mehrjährige Erfahrung mit XYZ" ist eher Wunschdenken, nicht Voraussetzung. Also keine Angst vor einer Bewerbung, auch wenn einige der Anforderungen nicht erfüllt werden können - vielleicht ist man am Ende ja doch der Beste unter all jenen Bewerbern, die die Anforderungen nicht erfüllen :)